Kennst du das Gefühl, wenn du nur mal kurz auf TikTok schauen wolltest und plötzlich ist eine Stunde vorbei? Oder wenn du nach ein paar Minuten Doomscrollen wütend auf die ganze Welt bist? Willkommen im Reich der digitalen Monster, die unfassbaren Einfluss auf unser Leben nehmen können.
Spielen und Erzählen sind menschliche Kulturtechniken, die beide seit über 5000 Jahren Hand in Hand gehen. Wir nutzen sie auch seitdem zum Lernen. Heute möchte ich euch zwei Projekte vorstellen, die sich spielen und erzählen zu nutze machen, um Menschen zum nachdenken und hoffentlich auch zu einer Verhaltensänderung zu bringen.
Achtsamkeit für bewussten Umgang
Digitale Achtsamkeit bedeutet für Markus Utomo, den Erfinder des Spiels zur Digitalen Achtsamkeit, bewusst mit digitalen Medien umzugehen, statt ständig im Autopilot-Modus durch TikTok, Chats und Newsfeeds zu rauschen. Es geht darum, die Kontrolle zurückzugewinnen, gute digitale Gewohnheiten zu entwickeln und das eigene Verhalten zu reflektieren.
Wichtig ist die Unterscheidung zu Enthaltsamkeit. Es geht nicht darum, alles Digitale komplett zu verbieten, sondern besser, bewusster und sinnvoller damit umzugehen. Dafür arbeitet das Kartenspiel mit einer einfachen, aber cleveren Mechanik: Es gibt Monsterkarten, die typische digitale Herausforderungen darstellen – wie der „Scroll Suchtling” oder „Die Chat Klette”. Und dazu Wissenskarten, die mit psychologischem Know-how, Medienpädagogik und cleveren Lösungen helfen, diese Monster zu zähmen.
Ziel ist es, die passenden Kombinationen zu finden, aber vor allem: darüber zu sprechen. Man muss alle anderen in der Spielrunde davon überzeugen, dass man mit seiner Strategie die Medienmonster in den Griff bekommt.
Und wie kannst du Teil dieser Mission werden? Ganz einfach: Indem du ein Klassenset spendest. Bosodo Games bietet fertige Workshopkonzepte für 45 oder 90 Minuten, inklusive Unterrichtsmaterialien, Leitfäden und sogar einer Schul-Edition des Spiels. Ideal für Projekttage, Elternabende oder den ganz normalen Unterricht.
Wer mag, kann sogar eine Schule seiner Wahl angeben, die ein Set bekommen soll. Mehr dazu hier: Bildung verschenken
Von digitaler Achtsamkeit zu digitaler Gerechtigkeit
Doch bewusster Umgang allein reicht manchmal nicht aus, weil Techkonzerne ein gezinktes Spiel spielen. Von Empfehlungsalgorithmen in sozialen Medien bis hin zu dem Generieren von Geburtstagsgrüßen – fast überall kann heute KI drinstecken. Doch KI-Systeme sind nicht neutral: Sie können diskriminieren, ausgrenzen und bestehende Ungerechtigkeiten verstärken.
Deshalb war ich Ende November beim Hasso Plattner Institut erneut im Studio und kann nun für Januar meinen offenen, kostenlosen Onlinekurs „Digitale Gerechtigkeit – Wie du dich für eine fairere KI-Zukunft engagieren kannst” ankündigen. Die Hauptzielgruppe sind Jugendliche, aber Erwachsene können sicher auch etwas lernen.
Auf Basis realer Fälle wie dem niederländischen Kindergeldskandal, problematischer KI-Bildgenerierung und algorithmischer Diskriminierung schauen wir gemeinsam, welche Macht KI-Systeme über unser Leben haben. Und wie du kritisch mit KI umgehen und für eine fairere digitale Zukunft eintreten kannst. Denn du hast die wichtigsten Waffen selbst in der Hand: deine Daten, dein Feedback, deine Ideen.
Hier geht es zur Anmeldung: Digitale Gerechtigkeit kostenfrei lernen
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst.
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In meinen Workshops arbeiten wir mit konkreten Tools und Methoden, um aus abstrakten Möglichkeiten greifbare Handlungsschritte zu entwickeln. Lass uns gemeinsam an der Zukunft des Lernens arbeiten.
